Vom 24. bis 26. Juli 2026 ist es wieder soweit – der Spielbudenplatz wird zum Schauplatz der Verwandlung. Die Corny Littmann Stiftung für Kunst und Kultur bringt zum sechsten Mal internationale Straßenkünstler*innen nach St. Pauli – dorthin, wo Kunst keinen roten Teppich braucht, sondern Asphalt unter den Füßen.
Hier hat das Unangepasste Tradition – seit über 200 Jahren. Ende des 18. Jahrhunderts standen hier die ersten hölzernen Buden von Gauklern, Seiltänzern und Schaustellern. Sie gaben dem Platz seinen Namen – und machten ihn zu einem Ort, an dem Unterhaltung mitten im Leben stattfand. Genau daran knüpft das Spielbudenfestival an.
2026 steht alles im Zeichen der Verwandlung:
Aus Körpern wird eine Brücke.
Aus alten Fahrrädern entsteht eine lebendige Herde aus Maschinenwesen.
Aus einer weißen Figur wird ein gemeinsames Kunstwerk.
Eine Blockflöte wird zum Spektakel.
Ein Feuerwehr-Auto zur Akrobatik-Show.
Drei Tage lang wird der Spielbudenplatz zu dem, was St. Pauli am besten kann: ein Ort, an dem alles möglich scheint. Hier wird jongliert, musiziert, gezaubert, gebaut – und gemalt. Akrobatik trifft auf Clownerie, Brass auf Gospel, Magie auf Maschinenwesen. Und das Publikum? Steht nicht nur daneben, sondern mittendrin.

Drei Tage. Unzählige Verwandlungen.
Kein Schnickschnack. Kein Eintritt.
Nur Kunst. Mitten auf der Straße.

